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Informationen zum Sozialpädagogischen Seminar („SPS“)



Ziele

Das SPS ist ein beruflicher und in der Regel zweijähriger Vorbildungsweg für die Erzieherausbildung. Es soll zur pädagogischen Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern befähigen, insbesondere bei der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im vorschulischen Alter oder frühen Schulalter.
 

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen sind:

  • ein mittlerer Schulabschluss
  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung für den ErzieherInnenberuf (Hausarzt)
  •  

    Inhalte

    Das SPS gliedert sich in einen theoretischen Teil (1 Tag Unterricht pro Woche an der Fachakademie) und
    in einen fachpraktischen Teil (4 Tage Arbeit pro Woche in einer sozialpädagogischen Einrichtung).
     
    Theoretischer Teil
    Der Unterricht erfolgt innerhalb der Lernfelder:

  • Wahrnehmen, Beobachten und Erklären
  • Werte und Werthaltung
  • Methodisches Handeln
  • Ästhetische Erfahrung, Ausdruck und Gestaltung
  • Kommunikation und Interaktion
  • Kooperation und Koordination
  •  
    und in den Unterrichtsfächern:

  • Pädagogik und Psychologie
  • Deutsch und Kommunikation
  • Englisch
  • Recht und Verwaltung
  • Musische Gestaltung und Bewegungserziehung
  • Naturwissenschaft und Gesundheit
  • Religionspädagogik und ethische Erziehung
  • Praxis- und Methodenlehre
  •  
     
    Fachpraktischer Teil
    Bei zweijähriger Dauer ist die Sozialpädagogische Praxis in zwei verschiedenen sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern abzuleisten.
    Die Fachakademie genehmigt die Praktikumsstellen.

    Mindestvergütung gemäß TVöD (Bruttobetrag): SPS 1: 450,00 € und SPS 2: 500,00 €

    > Mindestvergütung im SPS (196 KB)
     

    Prüfungen

    Das zweijährige SPS endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Die Prüfung umfasst einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil:

  • Deutsch schriftlich (90 Minuten)
  • Deutsch mündlich (20 Minuten)
  • Pädagogik und Psychologie ( 90 Minuten)
  • Sozialpädagogischen Praxis ( 240 Minuten)
  • Es werden ein schriftlicher Organisationsplan, die Materialvorbereitung und eine 30 bis 40 Minuten dauernde Durchführung der Aufgabe gefordert.

    Abschluss

    Mit dem Abschlusszeugnis wird die Berufsbezeichnung

      „Staatlich geprüfte Kinderpflegerin

        „Staatlich geprüfter Kinderpfleger

      verliehen.

     
     
     


    Titelbild: Ulrike Perzlmeier/ Erfahrungsfeld der Sinne Nürnberg
    Weitere: Linda Waldmann, Martina Huber, Anita Pauli