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Theoretische Ausbildung an der Fachakademie




Museumsbesuch/Foto: Katinka Molde

Ziele

Die Fachakademie für Sozialpädagogik soll die Studierenden befähigen, in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten, Heimen, Einrichtungen der Jugendarbeit sowie in anderen sozialpädagogischen Bereichen als ErzieherInnen selbständig tätig zu sein.
 

Aufnahme

Zulassungsvoraussetzungen sind:

  1. mindestens ein mittlerer Schulabschluss
    und
  2. eine geeignete berufliche Vorbildung:
    • der erfolgreiche Abschluss des 2-jährigen Sozialpädagogischen Seminars;
    • oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen, pädagogischen, sozialpflegerischen, pflegerischen oder rehabilitativen Beruf mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren;
    • oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und ein erfolgreich abgeschlossenes 1-jähriges sozialpädagogisches Seminar;
    • oder eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens 4 Jahren.

    und

  3. ein ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung für den ErzieherInnenberuf (Hausarzt)

 

Inhalte

Die Vollzeitausbildung dauert 2 Jahre, die Teilzeitausbildung dauert 3 Jahre.

Der Unterricht erfolgt innerhalb der Lernfelder:

  • Werte und Werthaltungen
  • Bildung und Bildungsprozesse
  • Wahrnehmen, Beobachten und Erklären
  • Methodisches Handeln
  • Ästhetische Erfahrung, Ausdruck und Gestaltung
  • Kommunikation und Interaktion
  • Kooperation und Koordination
  • und in den Fächern:

  • Pädagogik Psychologie, Heilpädagogik
  • Sozialkunde/Soziologie
  • Mathematisch- naturwissenschaftliche Bildung
  • Ökologie/Gesundheitspädagogik
  • Recht und Organisation
  • Literatur- und Medienpädagogik
  • Englisch
  • Deutsch
  • Theologie / Religionspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung
  • Kunst- und Werkpädagogik
  • Musik- und Bewegungspädagogik
  • Übungen zu den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern
  • Sozialpädagogische Praxis (wird in mehreren Blockpraktika abgeleistet, insgesamt 480 Stunden)
  • sowie in den Wahlfächern:

  • Mathematik
  • sprachliche Bildung
  • Instrumentalunterricht
  • Chor
  •  

    Teilzeitunterricht

    Diese Ausbildungsform wird berufsbegleitend in Teilzeit erstmals ab dem Schuljahr 2013/14 angeboten
    und richtet sich insbesondere an Bewerberinnen/Bewerber, die aus familiären Gründen (z.B. Betreuung eigener Kinder/ Betreuung und Pflege von Verwandten)
    oder weil sie tagsüber arbeiten (z.B. Kinderpfleger/innen) die Regelausbildung nicht absolvieren können.

    Der Unterricht findet statt
    – Dienstags von 17.15 Uhr bis 21.15 Uhr
    – Freitags von 14.00 Uhr bis 19.45 Uhr
    – Samstags von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr
    Die Ferien entsprechen denen an öffentlichen Schulen.
    Neben der Vermittlung des Unterrichtsstoffes ist die Eigenarbeit der Teilnehmer-/innen wichtig für das Erreichen des Ausbildungszieles.
    Infoblatt: Teizeitausbildung
     

    Prüfungen

    Die theoretische Ausbildung endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Die Prüfung umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil.
    Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf den gesamten Unterrichtsstoff der Fächer

  • Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik (Bearbeitungszeit 240 Minuten)
  • und

  • Theologie/Religionspädagogik oder Literatur- und Medienpädagogik (Bearbeitungszeit 180 Minuten).
  • Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erfolgt die Zulassung zum Berufspraktikum.

     

    Zusätzliche Abschlüsse

    Außerdem besteht die Möglichkeit, die Zugangsvoraussetzungen für ein weiterführendes Studium über eine Ergänzungsprüfung zu erlangen.

  • fachgebundene Fachhochschulreife (mit Englisch)
  • allgemeine Fachhochschulreife (mit Englisch und Mathematik)
  • fachgebundene Hochschulreife (bei einem Notendurchschnitt bis 1,5 in der Ergänzungsprüfung und in der Abschlussprüfung)
  •  

    
    

     

     
     


    Fotos Titelbild: Lara May
    Weitere: Sigrid Zimmermann, Katinka Molde, Lisa Fischer, Ulrike Perzlmeier, Katharina Theunissen